Die Piratenpartei und die Landtagswahl in Berlin

Für die Landtagswahlen in Berlin sieht es für die Piratenpartei momentan ziemlich gut aus: laut infratest-dimap liegen sie noch vor der FDP bei 6,5% (wobei solche Prognosen eine Unsicherheit von 1 bis 3 Prozentpunkten aufweisen) und haben bei den Tagesthemen einen eigenen Balken bekommen. Zudem gab es die erste Grossspende in der Geschichte der Partei.

Man könnte nun glauben, ein weiterer Schritt in „den Mainstream“ sei damit erreicht. Aber Frau Künast von den Grünen möchte die Piratenpartei „resozialisieren“ (Audio bei soundcloud). Der Kandidat Christopher Lauer stellt ihr in einem offenen Brief 8 Fragen zu dieser Aussage, u.a. warum sie sich nicht stattdessen wünscht, die Anhänger der NPD zu resozialisieren.

Vielleicht wird die Piratenpartei Deutschland endgültig akzeptiert werden, wenn sie wie die schwedische Schwesterpartei ein Thema vom Kaliber des Artikels „Cable Reveals Extent Of Lapdoggery From Swedish Govt On Copyright Monopoly“ des Gründers der schwedischen Piratenpartei – Rickard Falkvinge – aufgreifen könnte. Aber hoffen wir, dass sie das nicht muss.

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