Hans-Peter Uhl fordert reflexartig die Vorratsdatenspeicherung

Als ich diesen Artikel (Mehr Schutz durch gespeicherte Vorratsdaten?) heute Morgen gesehen habe, dachte ich schon, das kann nicht wahr sein. Die beiden Anschläge in Norwegen sind noch gar nicht großartig aufgearbeitet, da prescht Hans-Peter Uhl mit einer Forderung nach der Vorratsdatenspeicherung voran.

Mittlerweile gab es genügend Reaktionen darauf, die u.a. thematisieren, wie in dem konkreten Fall die Vorratsdatenspeicherung so gar nicht geholfen hätte. Dann kann ich mir das glücklicherweise ersparen.

Aber einen Absatz aus dem Artikel möchte ich dennoch kommentieren. Herr Uhl wird dort wie folgt zitiert:

Uhl forderte die FDP auf, ihren Widerstand aufzugeben: „Alle Sicherheitsexperten sind dieser Meinung, mit Ausnahme der Bundesjustizministerin“, kritisierte er.

Wer sind denn bitteschön „Alle Sicherheitsexperten“?

Und da wundern sich die Leute über Politik(er)verdrossenheit, wenn solche reflexartigen Vorschläge mit solch pauschalen Totschlagargumenten kommen, die einfach nur sinnlos Zeit verbrennen und keinen weiterbringen.

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